Berichte aus dem Mädchenlager Österreich

Lager 2018

Wie auch im letzten Jahr sind wir in der zweiten und dritten Woche nach Österreich zur Hütte gefahren. Weil Fäääärien waren und alle wieder Bock hatten auf wandern, ging es für rund 20 Bergfreunde nach Mariapfarr.

Auch uns hat die Hitzewelle aus Deutschland erreicht und für super Wetter gesorgt. Dadurch, dass wir gutes Wetter hatten, konnten wir einige Wanderungen starten. Manchmal musste man früh dafür aufstehen, damit man nicht in die Mittagshitze kam. Da man in den Sonnenaufgang gewandert ist, hat es sich sofort gelohnt dafür aufzustehen.

Dieses Jahr sind folgende Touren gemacht worden:

-wie gewohnt zum Liegnitzsee und zur Scharte

-zweimal zum Zechnarkarspitz und einmal mit einem zweiten Gipfelkreuz dem Hunsstein

-den Tag darauf ging es vom Prebersee über den Hutkrempel zur Grazerhütte

-die Zinkwand mit Gang in den Stollen war für einige die absolute Highlight-Wanderung

-für die anderen, die nicht mit zur Zinkwand waren, ging es zum Johanneswasserfall

-Obertauern durfte natürlich nicht fehlen und diesmal haben wir dort den Hundskogel als Gipfel mitgenommen

-am vorletzten Tag wanderten einige noch zum Twengeralmsee mit dem Vergnügen dort noch schwimmen zu gehen

Doch das gute Wetter zog auch uns für einen Tag ins Freibad nach Mauterndorf, wo spaßeshalber eine Gruppe von uns Synchronschwimmer nachgeahmt hat. Es entstand eine lustige Choreographie, in der 7 Akteure dabei waren. An einem anderen Tag ging es für die ganze Schar in die Kreisstadt Tamsweg, wo man einkaufen und lecker Eis essen kann.

Die Abende verbrachten wir auf unterschiedliche Weise. An einem Abend wurden wir zu Tisch geladen, um einen Mord aufzuklären (Krimidinner) und an einem anderen Abend gab es eine Märchenstunde am Lagerfeuer. Mal saß man in gemütlicher Runde und knüpfte Freundschaftsbänder, mal spielte man ein größeres Spiel miteinander oder auch gegeneinander.

Oooohhh und was natürlich auf keinen Fall fehlen darf zu erwähnen ist: es gab ganz viel leckeres Essen! Das Beste war auf alle Fälle die selbstgemachte Hüttenpizza vom „PizzaBumsBoot“ und zu Freuden aller, gab es diese sogar zweimal.

Pfiat di und auf Wiederschauen!

Lager 2017

In der zweiten und dritten Ferienwoche war unser Mädchenlager in Österreich. Wir waren wie jedes Jahr unterwegs in den Bergen im Lungau, um genau zu sein in Mariapfarr. Die vordere Liegnitzalm war wieder unser Zuhause.

 

“Tschaka! Heute wird ein guter Tag … wir gehen wandern!”

Das hieß es auch in diesem Jahr, auch wenn nicht so oft 🙁 Denn leider begleitete uns die zwei Wochen nicht das beste Wetter. Die erste Woche war verregnet und die Zweite war kurz sehr heiß und dann gab es Gewitter.Doch trotz des nicht allzu schönem Wetter herrschte gute Laune und ein paar Wanderungen konnten gemacht werden.

Folgende Touren wurden gelaufen: eine wunderbare Wanderung zum Liegnitzsee und zur Scharte (im Regen), zweimal zum Zechnerkarspitz, Obertauern + Steirische Kalkspitze, die Tour zum Graunock und eine dreiteilige Wanderung für jeden Typen (Prebersee, Grazerhütte, Preber). Falls euch das jetzt nichts sagt, das Alles sind schöne Wanderungen mit super Aussichten im Lungau. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch Fotos anschauen 😉

Aber es wird natürlich nicht nur gewandert, sondern man verbringt auch gemütliche, anstrengende und schöne Tage auf der Hütte. Die Lagerfamilie, die man dort oben nunmal ist, besteht aus vielen verschiedenen Personen, die doch jedes Jahr aufs Neue eng zusammenwachsen. Die lieben Lagereltern, die uns begleiten, haben manchmal das große Glück von den Kindern geärgert zu werden. Kleine Neckereien enden meist damit, dass kaltes Wasser zur Hand genommen wird (oder man landet im Bach oder unter der Tränke). Doch wir können auch lieb zueinander sein und friedlich miteinander Doppelkopf bei Kerzenlicht spielen.

Ja bei Kerzenlicht. Denn Strom gibt es dort oben nicht. Gekocht und geheizt wird mit Feuer und Licht schenken uns die Kerzen. “Ulkig! Urig! Schrecklich!”, denkt ihr jetzt bestimmt. Die Lagerkinder denken da anders:

“Einfach mal abschalten und offline sein ist auch mal schön.”

“Strom? Da geht das auch ohne!”

“Auf der Hütte hat man so viel Spaß und niemals Langeweile. Mein Handy brauche ich dafür nicht.”

Auch gerade, weil wir keinen Strom und wenig Licht haben und dazu näher bei den Sternen sind, kann man abends wunderschöne Nachthimmel beobachten. Mit Sternbildern,  die man von Emsdetten aus nicht sehen kann, und Sternschnuppen wenn man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist. Aber die Sterne auf einem Foto einfangen zu wollen, liebes Lagerkind, wird nicht funktionieren 😀 Es sei denn nächstes Jahr bringst du dir eine spezielle Kamera dafür mit 😉

Wandern. Sterne gucken. Hüttenleben ……….. Hmmmm, da fehlt doch noch was?!

Richtig: Spaß haben, Lachen, Quatsch veranstalten! Und genau das kommt in den zwei Wochen nicht zu kurz. Mit Hubschraubereinsätzen (#Medicopter Mainz 17) und der Boden ist Lava kennen sich jetzt auch die Leute in Mariapfarr aus. Spitznamen wie FlixBus werden auch mal gerne vergeben und die Intelligenz bleibt leider zwischendurch auch auf der Strecke (Licht an- Licht aus, Dummheit an – Dummheit aus……). Dinge dieser Sorte entstehen auch wohl des Öfteren, wenn man mit vielen Leuten auf einem Haufen hängt! So einige Sprüche bekommt man zu hören und man sollte aufpassen was man sagt. Denn alles was komisch rüberkommt, wird spaßeshalber gegen einen verwendet.

Es hat sehr viel Spaß gemacht mit allen die da waren,  die zwei Wochen zu verbringen! Dankeschön fürs mitfahren! Vielleicht sieht man ja im nächsten Jahr das eine oder andere neue Gesicht 🙂